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Pastoraler Raum Niendorf/Lurup

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3. Statusbericht

3. Statusbericht

   
   
   
 

Bericht aus Gemeinsamer Ausschuss und Lenkungsgruppe

  Der Gemeinsame Ausschuss hat sich in der Sitzung vom 22.03.2018 weiter mit dem Thema „Kennlern-Phase“ beschäftigt. Es sind bereits 6 Projekte in Arbeit: Es wird eine Landkarte erstellt, die unseren gesamten Pastoralen Raum darstellen wird; ebenso ist eine Broschüre in Arbeit, in der sich unsere Gemeinden und Orte Kirchlichen Lebens vorstellen; über die Mitglieder des Gemeinsamen Ausschusses kann man sich demnächst auf einem großen Plakat mit viele kleine Steckbriefen informieren; im Sommer nächsten Jahres ist ein Fest der Nationen und Kulturen im Bischof-Ketteler-Haus geplant; zu allen Patronatsfesten unserer Gemeinden soll ein Pilgern von Ort zu Ort angeboten werden; im Herbst 2020 wird es eine Pilgerreise ins Heilige Land geben.
Außerdem hat sich der Gemeinsame Ausschuss Gedanken über ein Informationskonzept gemacht. Es ist uns ein Anliegen, dass alle Gemeindemitglieder stets gut über den Stand des Entwicklungsprozesses informiert sind. Dafür wird es in regelmäßigen Abständen Aushänge und Info-Zettel geben, mit denen wir über die Arbeit des Ausschusses berichten werden.
Als drittes Thema hat der Gemeinsame Ausschuss darüber beraten, wie der Entwicklungsprozess nicht nur ein struktureller, sondern insbesondere auch ein geistlicher Prozess werden kann. Die Sitzungen wollen wir stets mit einem gemeinsamen geistlichen Tun beginnen (z.B. mit Schriftlesung und Gespräch), zwischendurch wollen wir geistliche Unterbrechungen einführen, in Predigten sollen die Themen, mit denen wir uns beschäftigen, bedacht werden… Während der Sitzung sind eine ganze Reihe weiterer Ideen gesammelt worden. Die Lenkungsgruppe wird sich demnächst von der Pastoralen Dienststelle des Erzbistums zu diesem Thema weiter beraten lassen. Im August ist für den Gemeinsamen Ausschuss ein geistlicher Tag geplant, den ein Mitarbeiter der Stabsstelle „Missionarische Kirche“ begleiten wird.
 

Wenn Sie Interesse an diesen Themen haben, kommen Sie doch einfach zur nächsten Sitzung des Gemeinsamen Ausschusses dazu:


Einladung zur öffentlichen Sitzung
des Gemeinsamen Ausschusses
am 15. Mai um 19.30 Uhr in St. Jakobus

 

 

   
 

Die Schritte zur neuen Pfarrei

 

Phase 1

WAHRNEHMEN

Mai 2017 bis ca. Ende 2018

 

1) Die Gemeinden St. Ansgar, St. Gabriel,

St. Thomas Morus, St. Jakobus und die Orte Kirchlichen Lebens (Kitas, Trauerzentrum, Bischof-Ketteler-Haus, Casa Malta) lernen sich kennen

 

2) Blick nach außen: Wir erkunden unseren Sozialraum – wohin wir als Kirche gestellt sind, mit wem und für wen wir da sind:

  • Welche verschiedenen Lebenswelten und Themen der Menschen in unserem Umfeld nehmen wir wahr?
  • In welchen Fragen gibt es die hohe Erwartung, dass Kirche sich engagieren möge?

3) Blick nach innen: Wir stellen fest, wie wir bereits heute die Nachfolge Christi leben: In einer Bestandsaufnahme wird deutlich,

  • was die einzelnen Gemeinden und Orte Kirchlichen Lebens charakterisiert,
  • wie sich das kirchliche Leben in den klassischen Grunddiensten (Verkündigung, Diakonie, Liturgie) ereignet,
  • welche Bedeutung unsere Gemeinden und Orte Kirchlichen Lebens für das Leben der Menschen haben (Wo wächst etwas bei uns? Wo und wann wird Begeisterung spürbar?...),
welche Stärken und Profile erkennbar sind.

 

 

 

 

Phase 2

UNTERSCHEIDEN / VERSTEHEN / DEUTEN

2019

1) Christus ruft uns durch sein Evangelium:

  • Welche biblischen Textstellen geben uns Orientierung und sind für die Deutung unserer Situation, wie wir sie in der Phase 1 kennen gelernt haben, hilfreich?

2) Wir entwickeln eine Vision / gemeinsame Zielvorstellung für eine Kirche von morgen

  • Wie sieht unsere Vision von einer Kirche von morgen konkret aus?
  • Wie können wir die Nachfolge Christi in unserem Umfeld leben?
  • Was haben die Menschen in unserem Umfeld davon, wenn wir unsere Vision Realität werden lassen?
  • Was ist unser konkretes Ziel?
  • An welchen Schwerpunkten wollen wir zukünftig arbeiten?
  • Welche pastoralen, strukturellen, personellen und finanziellen Ableitungen ergeben sich daraus?

3) Die Ergebnisse dieser beiden Schritte fassen wir in einem Pastoralkonzept schriftlich zusammen

 

 

 

 

Phase 3

ANFANGEN / PROBIEREN

2020

1) Veröffentlichung des Pastoralkonzepts

 

2) Erarbeitung der Einsatzstellen der Pastoralen Dienste auf der Grundlage des Pastoralkonzepts

3) Erstellen einer verwaltungsbezogenen Bestandsaufnahme

4) Einrichtung eines designierten Kirchenvorstandes

5) Aufbau von Verwaltungsprozessen

6) Vorbereitung der pastoralen Gremienstruktur

7) inhaltliche und geistliche Vorbereitungen der Pfarreierrichtung

Errichtung der neuen Pfarrei

   
   
 

 

 

 

   
   

 

 

Unsere beiden Moderatoren

Carolin Goydke und Jochen Proske

stellen sich vor
   
 Moderator01  

Mein Name ist Carolin Goydke, ich leite seit 5 ½ Jahren das Freiwilligen Zentrum Hamburg in der Danziger Straße. Ich bin 48 Jahre alt, geboren in Hamburg und lebe mit meinem Mann seit drei Jahren in Bergedorf, wo wir seitdem unser Haus von 1925 renovieren. Vorher wohnte ich mit einer kleinen Unterbrechung ungefähr 20 Jahre in der Schanze, aufgewachsen bin ich in Hamburg-Volksdorf.

Kirchlich sozialisiert wurde ich in einer sehr kleinen Freikirche, später war ich Mitglied einer größeren Freikirche. Zur Katholischen Kirche bin ich 2004 über die manresa-Messe gekommen, einer jesuitisch geprägten sonntäglichen Abendmesse in St. Elisabeth, Harvestehude, die mittlerweile am Kleinen Michel stattfindet.

Von der Ausbildung bin ich Krankenschwester, habe einige Zeit im HIV-Bereich gearbeitet und dann Pflegemanagement studiert. Außerdem war ich in verschiedenen Werbe- und Onlineagenturen in der Kundenakquise tätig. Zum Thema „Freiwilliges Engagement“ bin ich über eine Tätigkeit als Freiwilligenkoordinatorin in einem Besuchs- und Begleitdienst gekommen.

Mit den Pastoralen Räumen habe ich in unterschiedlichen Rollen an unterschiedlichen Orten zu tun: An meinem Wohnort (Pastoraler Raum Bille-Elbe-Sachsenwald) bin ich als Vertreterin einer Gemeinde im Gemeinsamen Ausschuss, an meinem Arbeitsort (Pastoraler Raum City) als Vertreterin des Freiwilligen Zentrums als Ort kirchlichen Lebens und im Pastoralen Raum Schwerin-Rhena als stellvertretende Moderatorin.

Privat mag ich lange Sommerabende auf der Terrasse mit Grill und Wein, Radfahren, Camping, Taizé, Podcasts, Japan, Franz Xavier, reden, diskutieren, Acapella-Musik und vieles andere mehr.

Ich freue mich auf die gemeinsame Zeit und hoffe, dass Jochen Proske und ich Ihnen allen mit unserer Moderation einen hilfreichen Dienst erweisen werden.

 

 

 

 
 Moderator02  

Ich heiße Jochen Proske, bin ebenfalls 48 Jahre alt und wohne in Ahrensburg, verheiratet, drei Töchter, die älteste hat allerdings schon zum Studieren das Haus verlassen.

Ich bin in der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) groß geworden, war zuerst in Meppen (dort habe ich die ersten 19 Jahre meines Lebens verbracht), dann in Ahrensburg Gruppenleiter und Stammesvorsitzender. Nach meinem Zivildienst habe ich Politik- und Finanzwissenschaft an der Universität Hamburg studiert und mein Studentenleben als Diplom-Politikwissenschaftler beendet.

Meine erste Stelle war ab 1997 beim Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) in Hamburg. Manche von Ihnen kennen mich vielleicht noch aus dieser Zeit als Verantwortlichen für die Aktion Dreikönigssingen und die Fahrten zu den Weltjugendtagen. 2012 bin ich als Diözesanjugendreferent in die Pastorale Dienststelle gewechselt und habe dort meinen Stellenumfang vor drei Jahren auf 50% reduziert, um in Lübeck eine 50%-Stelle bei der Erzbischöflichen Stiftung Lübecker Märtyrer anzutreten. In diesem Sommer werde ich das Referat Kinder und Jugend der Pastoralen Dienststelle endgültig verlassen und ganz nach Lübeck gehen. Dort übernehmen ich zusätzlich eine 50%-Stelle in der neuen Pfarrei Zu den Lübecker Märtyrern.

Eines meiner Lieblingsprojekte ist der Jakobsweg mit jungen Erwachsenen (im März des kommenden Jahres bin ich dann mal wieder weg). Unterwegs sein – das passt auch sehr gut zu der Kirche im Norden und zu unserem / Ihrem Pastoralen Raum. Deswegen freue ich mich auf die gemeinsame Zeit mit Ihnen und Carolin Goydke, auf die spannenden Fragen, die Sie klären werden und bin zuversichtlich, dass Sie an den Gabelungen des Weges mit Gottes Hilfe die richtigen Entscheidungen treffen werden.
 

  

 

Personelle Veränderung in der Leitung der Entwicklung

  Seit 1. Mai 2017 befinden wir – die beiden Pfarreien St. Bruder Konrad (mit der Gemeinde St. Jakobus) und St. Ansgar (mit den Gemeinden St. Gabriel, St. Thomas Morus und St. Ansgar) -  uns in dem Prozess zum Pastoralen Raum. Es handelt sich hierbei um einen auf drei bis vier Jahre angelegten Entwicklungsprozess, in dem die beiden Pfarreien einander kennen lernen, ein gemeinsames Pastoralkonzept erarbeiten und dieses umsetzen sollen. Mit Prozessbeginn beauftragt der Erzbischof für die betroffenen Pfarreien und Einrichtungen eine oder mehrere Personen, diesen Prozess zu leiten. Bisher war Pfarrer Ulrich Krause mit dieser Aufgabe allein beauftragt. Betrachtet man die Fülle der Aufgaben, die einer solchen Leitungsperson übertragen werden, kommt man schnell zu der Einsicht, dass parallel dazu keine Zeit mehr für andere wichtige Tätigkeiten, wie z.B. seelsorgliche Aufgaben, bleiben wird. Aus diesem Grund wird nun allen Pastoralen Räumen vom Erzbistum Hilfe angeboten.
Der Generalvikar Ansgar Thim hat ab 1. Februar 2018 Gemeindereferentin Birgit Nowak mit der Co-Leitung für die Entwicklung des Pastoralen Raumes Niendorf-Lurup beauftragt. Die Leitung der Entwicklung nimmt sie somit gemeinsam mit Pfarrer Krause wahr. Die jeweiligen Aufgaben, Befugnisse und Rollen werden in einem Kontrakt vereinbart.
Diese Beauftragung für Birgit Nowak endet mit Gründung der neuen Pfarrei.
    
 

 

 

 

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